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Unser Gesundheitstipp

Längerer Durchfall...

Durchfall, der länger als 4 Wochen anhält, ist abklärungsbedürftig. Es könnte – außer einem verzögert abklingenden Darminfekt - zum Beispiel eine behandlungsbedürftige chronische Entzündung des Darmes, eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder aber auch eine Darmgeschwulst dahinterstecken.
Dr. med. Klaus Plein - Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie Dr. med. Gerline Straßburg-Plein - Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Schwerpunktpraxis Gastroenterologie
Endoskopie · Hepatologie · Proktologie

Dr. med. Klaus Plein

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Dr. med. Gerlinde Straßburg-Plein

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Fachärzte für Innere Medizin und Gastroenterologie

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Lebererkrankungen

Was versteht man unter Lebererkrankungen?

Hierzu gehören die Krankheiten des Lebergewebes, aber auch Erkrankungen der Gallenwege.

Die Leberkrankheiten werden unterteilt in akute oder chronische Leberentzündungen, z.B. viral ausgelöst (wie Virushepatitis A/B/C etc.) oder autoimmunologisch ausgelöst (wie Autoimmunhepatitis, primär-sklerosierende Cholangitis PSC, Primär-biliäre Zirrhose PBC, Overlap-Syndrome etc.).

Des weiteren gibt es Stoffwechselerkrankungen der Leber wie Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) oder Kupferspeicherkrankheit (Morbus Wilson), toxische Lebererkrankungen (z.B. Vergiftung der Leber durch toxische Stoffe, Alkohol oder manche Medikamente) und Fettlebererkrankungen (z.B. durch Diabetes mellitus, Übergewicht oder Alkohol).
Im Spätstadium können sich viele der chronischen Lebererkrankungen zu einer Leberzirrhose entwickeln.

Zu den Erkrankungen der Gallenwege gehören Gallensteinleiden (Steine in der Gallenblase oder/und den Gallengängen, ggf. mit Einklemmung und Entzündung) und die PSC (Erkrankung der kleinen Gallengänge in der Leber).

Welche Beschwerden können auf eine Lebererkrankung hinweisen?

Diese Erkrankungen äußern sich durch verschiedene Symptome (einzeln oder kombiniert), z.B. manchmal durch Gelbfärbung der Haut oder der Augäpfel (Skleren), Juckreiz, krampfartige Oberbauchschmerzen/Koliken (vor allem rechtsseitig), z.T. Stuhlentfärbung und Dunkelfärbung des Urins, Müdigkeit, Leistungsabfall, auffällige Laborwerte, Vermehrung des Bauchumfangs, Hautveränderungen u.a.

Manchmal machen Lebererkrankungen auch gar kein subjektiven Beschwerden, sondern fallen nur durch erhöhte Leberwerte im Labor auf.

Welche diagnostischen Maßnahmen sind erforderlich?

Die Diagnostik besteht in erster Linie neben der körperlichen Untersuchung in Labordiagnostik (Blutuntersuchungen) und Ultraschall des Bauches. In einzelnen Fällen kann auch eine Gewebeuntersuchung der Leber (Leberpunktion) oder ein spezielle endoskopische Untersuchung (Endosonographie/EUS oder ERCP) notwendig werden.

Was gibt es für therapeutische Möglichkeiten?

Bei chronischer Virushepatitis kann in unserer Praxis eine medikamentöse antivirale Therapie, je nach Typ der Hepatitis z.B. mit PEG-Interferon, Ribavirin und/oder neuen Nukleotid-/Nukleosid-Analoga erfolgen.

Die Praxis ist angebunden an das Kompetenznetz Hepatitis der Deutschen Leberstiftung.
   
Autoimmune Erkrankungen der Leber werden medikamentös z.B. mit Cortisonpräparaten und/oder Ursodesoxycholsäure und ggf. Immunsuppressiva behandelt.

Bei steinbedingten Gallenerkrankungen können endoskopische oder chirurgische Steinentfernungen bzw. die opertive Entfernung der Gallenblase notwendig werden.

Bei Fettleber oder toxischen Leberschäden muss eine genaue Ursachen-Diagnostik erfolgen. Fettlebererkrankungen erfordern bei Diabetes eine gute Zuckereinstellung sowie eine Gewichtsreduktion bei Übergewicht und Meiden von leberschädigenden Substanzen wie Alkohol und manche Medikamente.